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Denken
- Fühlen - Singen
1
Wenn ich
Morgens erwache ist das Sprechen nicht das
erste, was mir in den Sinn kommt! Ich erwache
erst einmal und das bedeutet, mein Verstand
öffnet sich in den Zustand des Bewußtseins.
Bevor ich meinen Mund zum Sprechen öffne,
öffne ich erstmal meine Augen und dann meinen
Verstand!
Es ist
sehr interessant zu versuchen noch vor dem
Augenöffnen zu sprechen, sozusagen als die
Erste Tat des Morgens. Dann kann ich meine
Stimme als ein "Etwas" wahrnehmen,
abgetrennt von mir selbst.
Wenn ich
aufwache und es ist niemand da außer mir, ich
bin allein, gibt es zunächst keinen Grund zu
sprechen. Vielleicht zu mir selbst, aber in
jedem Fall muß dort erstmal ein Impuls
entstehen der sagt:
Ich
will kommunizieren!
Kommunikation
ist der Grund, ist die Quelle aus der unsere
Stimme entspringt.
Es ist
ganz einfach!
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Ganz
egal was ich sagen will, oder wie!
Wenn ich sprechen
will, kann ich sprechen!
Und es
gibt so viel zu erzählen !!
Jeder hat eine Menge zu erzählen!
Manchmal
jedoch, oder für einige Menschen sehr oft,
ist es sehr schwer über all die Dinge zu
sprechen, die so im Kopf herumkreisen.
Dann ist dort ein Grund NICHT darüber zu
sprechen.
Vielleicht
aus Angst.
Vielleicht bin ich mir auch keinem bestimmten
Grund bewußt.
Aber ich
kann es nicht!
![[IMAGE]](twig.gif)
Wenn
ich mehr über meine Stimme
wissen will, wie sie funktioniert, was ich tun
kann um sie besser klingen zu lassen, wie ich
sie vielleicht sogar im besonderen zum Singen
benutzen kann, dann denke ich in der Regel
zunächst an meinen Hals, an meine Kehle.
Als ob meine Kehle eine Art Materialisierung
meiner Stimme wäre, aber das ist ganz
bestimmt NICHT
richtig!
Der Ton,
Der Klang,
Das Wort
ist die wahre Materialisierung meiner Stimme!!
Und durch
meine Kehle,
durch
meine Stimmbänder bekommt meine Stimme ihre Erscheinung.
Es ist
also sehr interessant mir all die Vorgänge
innerhalb meiner Kehle anzusehen, die
Stimmbänder, die Muskeln, die Zunge, und
meine Zähne, meinen Rücken, meinen Kopf,
meinen Bauch, meinen
ganzen Körper.
Aber
ursprünglich kommt meine Stimme aus meinem
tiefsten
Inneren,
verläßt meinen Körper und verändert dabei
ihre Erscheinung, verwandelt sich dabei in
Resonanz außerhalb
von "mir"; geht dabei durch meinen
Köper hindurch.
Das
bedeutet mein ganzer
Körper
ist das Instrument, das mein Verstand
benutzen
kann um meine Stimme
erscheinen zu lassen.
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